Liebe Leserinnen und Leser der GRIECHENLAND EDITION,

stellen Sie sich vor, Sie wären Musiker einer Gruppe und bereiteten sich auf ein Konzert vor.
Natürlich studieren Sie lange vor dem Auftritt zusammen mit den anderen Mitgliedern ein abwechslungsreiches Repertoire und proben es bis zur Perfektion.
Natürlich buchen Sie vorab eine geeignete Location und machen überall Werbung, um den Raum vollzukriegen. Dann endlich, als der große Augenblick kommt, ist der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt, die Erwartungen sind hoch, das Lampenfieber steigt, der Vorhang fällt - doch nach dem ersten Akkord: Stromausfall. Nichts geht mehr!
Alle Versuche, den Abend noch zu retten, scheitern.

Die Enttäuschung bei den Zuschauern ist groß. Noch größer ist sie aber bei den Musikern, denn sie wissen, was die Zuschauer verpasst haben.

Ich habe dieses Szenario entworfen, um allen Lesern, die in diesen Tagen nach der angekündigten Herbstausgabe der GRIECHENLAND EDITION Ausschau halten, die aktuelle Stimmungslage in der Redaktion zu beschreiben.

Das Konzert fällt aus - die Herbstausgabe fällt aus.
 
Der Grund dafür ist nicht weiter überraschend.
Die aktuellen sozio-ökonomischen Probleme Griechenlands haben wir als Verlag, aber auch unsere Partner und Sponsoren zu spüren bekommen. Die Unsicherheit, wohin die abenteuerliche Reise geht und wie lange sie dauert, ist weiterhin groß.
Selbst die sogenannten Wirtschaftsexperten streiten sich, welcher Weg aus der Krise führt. 

ABER, um im Bild des eingangs beschriebenen Konzert-Szenarios zu bleiben, wir haben unsere Instrumente gut im Griff und unser Repertoire bleibt hochgradig unterhaltsam.
Wir lassen uns von einem Stromausfall nicht aufhalten und planen ein dynamisches Comeback im Frühjahr 2011.
Die Zeit bis dahin nutzen wir zur Verbesserung einiger konzeptioneller Mängel und zur Optimierung der Produktionsabläufe.
Da bedeutet im Klartext: Layout und Produktion des Magazins werden von Griechenland nach Deutschland verlagert. Außerdem stellen wir im Moment die Weichen für eine engere Kooperation mit einem Verlagshaus in Deutschland. Von den Synergieeffekten erhoffen wir uns einen zusätzlichen Popularitätsschub für unser Magazin, das auf viel Zuspruch und Lob Ihrerseits gestoßen ist.


Bleiben Sie uns gewogen

 

Konstantin Panagoutsos

-Chefredakteur-